Herzlich Willkommen auf der Seite rund um die Jakobswege in unserer Pfarrei
 
 
Jakobswege in unserer Pfarrei
In unserer Pfarrei kreuzen sich zwei Jakobuswege auf dem Letzenberg bei Malsch, der Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber nach Speyer und der Badische Jakobusweg
Der Badische Jakobusweg verläuft in unserer Pfarrei durch die Gemeinden Leimen, Nußloch, Wiesloch, Malschenberg und Malsch. 
Der Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber nach Speyer verläuft durch die Gemeinden Mühlhausen, Rettigheim, Malsch, Malschenberg, Rot und St. Leon.
 
 
 
Unser Dienst am Pilger
 
Pilgerstempel
In allen unseren Kirchen direkt an den beiden Routen des Jakobusweges liegen Stempel bereit, damit die Pilgerinnen und Pilger diese in ihren Pilgerausweisen verewigen können.
Unterkünfte und praktische Hilfen
Ebenso stellen wir durch unsere Infobroschüren wertvolle Infos für Pilger zur Verfügung, wie z. B. zu Unterkünften, Apotheken, Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichem Nahverkehr. Die Infobroschüren finden Pilger in unseren Kirchen. Gerne stehen zu unseren Öffnungszeiten unsere Pfarrbüros für Fragen bereit. 
 
Veranstaltungen, Vorträge, Pilgerberichte
 
In unserer Pfarrei gibt es auch immer wieder Veranstaltungen und Vorträge rund um das Pilgern.
 
Das Pfarrmagazin vom Juni 2026 drehte sich ebenfalls rund um das Pilgern und Wallfahren. 
Hier geht's zum Pfarrmagazin vom Juni 2026
  

Veranstaltungen rund um den Jakobsweg

Do. 12.11.2026
18:00
Kolpingtreff
Gemeinderäume St. Laurentius
Wiesloch
Mo. 16.11.2026
19:30
Diakon Christian Sych berichtet beim Bildungswerk Nußloch über den Weg Cahors - Lourdes – Oloron-Sainte-Marie
Gemeindehaus Maximilian Kolbe, St. Ilgen
St. Ilgen
 
Hintergrundinfo zum Badischen Jakobusweg
 
Der Badische Jakobusweg beginnt in Laudenbach nahe der Landesgrenze zu Hessen und führt auf fast 300 km die Pilger durch eine Region, die geschichtlich und touristisch sehr bedeutsam ist. Die Pilger passieren auf diesem Weg die Weinregionen der Bergstraße, des Kraichgaus und des Schwarzwaldes, den Königstuhl bei Heidelberg und den Letzenberg bei Malsch, Bruchsal, Gaggenau und Baden-Baden sind weitere Stationen; im Ortenaukreis folgen Sasbachwalden, Kappelrodeck, Waldulm, Oberkirch, Durbach und Schutterwald.
Der nördliche Teil des Badischen Jakobusweges von Laudenbach bis Ettlingen wurde im Jahr 2019 eröffnet, im Rahmen der Fußwallfahrt der damaligen Seelsorgeeinheit Leimen-Nußloch-Sandhausen wurde gemeinsam mit einer Abordnung der Badischen St. Jakobusgesellschaft auf der Wegstrecke von Leimen über Nußloch bis Wiesloch der Jakobusweg auf Initiative von Pfarrer Arul Lourdu und Diakon Christian Sych feierlich eingeweiht. 
Im Buchhandel ist der Pilgerführer „Der Badische Jakobusweg“ von Gottfried Wiedemer erschienen.
Auf der Homepage der Badischen St. Jakobusgesellschaft stehen für den Badischen Jakobusweg Flyer zum Download bereit.
 
Hintergrundinfo zum Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber nach Speyer
 

Quelle: Helmut Pfeifer

Der Jakobsweg von Rothenburg ob der Tauber nach Speyer ist eine junge Route des europäischen Pilgernetzes, die jedoch auf jahrtausendealten Pfaden verläuft. Er wurde am 12. September 2009 offiziell durch den Speyerer Bischof Dr.  Karl-Heinz Wiesemann und den Pilgerpfarrer von St. Jakobus in Rothenburg ob der Tauber, Oliver Gußmann, eingeweiht. Geboren wurde die Idee dieses Jakobswegs im Kraichgaudorf Mühlhausen, wo es einen Pfarrer namens Manfred Tschacher gab, der die Geschichtsforschung zu seinem Hobby gemacht hatte. Dazu gesellten sich der begeisterte Pilger Rudi Kramer und der als Wanderer mit den Wegenetzen bestens vertraute Berthold Ronellenfitsch. Sie gründeten die „Jakobusinitiative Mühlhausen“.
Die Verantwortlichen hatten sich zum Ziel gesetzt, eine Lücke im baden-württembergischen Pilgernetz zu schließen, um eine durchgehende Verbindung von den fränkischen Wegen hin zum Oberrhein und den französischen Pilgerrouten zu schaffen. Als Verbindungsweg bot sich die „Hohe Straße“ an, in frühgeschichtlicher Zeit ein wichtiger Handels- und Verbindungsweg auf den Höhenrücken zwischen den Flusstälern. Denn schon im Mittelalter nutzten Pilger, die aus dem Osten über Prag und Nürnberg kamen, diese Route, um über Speyer weiter nach Frankreich über Metz, Vézelay oder Le Puy nach Santiago de Compostela zu gelangen. Die heutige Route führt von der Jakobskirche in Rothenburg ob der Tauber durch die Hohenloher Ebene, folgt streckenweise der „Hohen Straße“ und dem Jagsttal, quert bei Bad Wimpfen den Neckar und verläuft über die Hügel des Kraichgaus und die Rheinebene bis zum Kaiserdom nach Speyer.

Quelle: Helmut Pfeifer

Bei der Gestaltung des Wegs legten die Verantwortlichen bewusst Wert darauf, spirituelle Stätten wie die vier Jakobuskirchen sowie zahlreiche Wallfahrtskapellen wie St. Anna in Mulfingen, St. Gangolf in Neudenau und die Marienkapelle auf dem Letzenberg einzubinden, wenn dies auch kleine Umwege bedeutete. In den einzelnen Gemeinden und Kirchengemeinden am Weg fand die Jakobusinitiative bald gegeisterte Pilgerinnen und Pilger, die vor Ort bereit waren, Verantwortung für einzelne Abschnitte zu übernehmen, den Pilgerweg zu markieren und zu pflegen. Bald fanden sich auch in den Gemeinden gastfreundliche Bewohner und Beherbergungsbetriebe, die Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger anboten. Derzeit gibt es ca. 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeweils für eine Strecke von zehn bis zwanzig Kilometer die Patenschaft übernommen haben. Zum Gedankenaustausch treffen sie sich einmal im Jahr mit der Jakobusinitiative im Kloster Schöntal, wo sich die Gemeinde als freundliche Gastgeberin zeigt.
Nähere Informationen und einen Pilgerflyer findet sich bei der:
  

Ansprechpersonen

Melanie Fehrenbacher

Gemeindereferentin | Pilgern und Wallfahrten, Erstkommunion

Diakon Christian Sych

Diakon | Ehe-Katechese, Pilgern und Wallfahrten

Pater Thaineese John Antony Samy

Kooperator | Familien, Jugend, Pilgern und Wallfahrten

Verena Holub

Pfarrbüros Malsch und Rauenberg