Das Pastoralteam
Breit aufgestellt, vielfältig kompetent und engagiert: Das Pastoralteam der Kirchengemeinde vereint sieben Priester, drei Diakone, sieben Gemeindereferentinnen sowie fünf Pastoralreferentinnen und -referenten. Hinzu kommen sieben weitere Mitarbeitende mit Fachkompetenzen etwa in der Engagement-Förderung, der Präventionsarbeit oder der Öffentlichkeitsarbeit.
Geleitet wird das Team von Pfarrer Bernhard Pawelzik, dessen Stellvertreter Pfarrer Georg Henn und dem leitenden Referenten Gernot Hödl. Die gesamte Verwaltung geht über auf den Pfarreiökonom Heiko Wenz und dessen Stellvertreter Nicolas Kneis. Gemeinsam mit den Sekretärinnen, allen Verwaltungs- und Servicekräften sowie allen Mitarbeitenden in den Kindergärten arbeiten rund 650 Personen für die Kirchengemeinde Wiesloch.
Das Logo
Ein Kreuz aus geschwungenen Linien, akzentuiert durch einen Punkt im Zentrum: Das Logo greift den Kern des christlichen Glaubens auf – Tod und Auferstehung Jesu Christi. Die grünen Farbtöne stehen für Wachstum und Gemeinschaft. Zugleich ist die Form des Kreuzes dem Verlauf der Autobahn im Pfarreigebiet nachempfunden.
„Mitten an den Kreuzungspunkten des Lebens lässt Gott sich finden“, sagt Pfarrer Pawelzik. „Dort wollen wir gemeinsam mit Gott wirken und unseren Glauben leben.“ Auch der Weg zum Logo spiegelt den Geist der neuen Kirchengemeinde wider: Zuhören, Ideen sammeln, gemeinsam beraten – bis am Ende einmütig feststand: Dieses Logo steht für unsere Vision „Wir wollen zusammen wachsen.“
Pfarrkirche St. Aegidius in St. Ilgen
Jede Pfarrei braucht eine Pfarrkirche. Für die Kirchengemeinde Wiesloch ist es die Kirche St. Aegidius in St. Ilgen. Von außen sieht man es ihr vielleicht nicht an, doch die Kirche steht seit über 850 Jahren an ihrem Platz. Sie ist damit die älteste Kirche auf dem Pfarrgebiet. Sie steht für uns symbolisch für das Zusammenfließen von Alt und Neu. Anfang der Neunziger Jahre wurde die Kirche renoviert: Moderne Elemente wie das Deckengemälde oder der lichtdurchflutete Altarbereich treffen auf die Jahrhunderte alte romanische Architektur. Dieser wunderbaren Kirche verdankt unsere Kirchengemeinde auch ihren Zweitnamen: Pfarrei St. Aegidius.
„Tasting“ – das Begegnungsforum im Schloss Unteröwisheim
Die große Begegnung der bisherigen vier Kirchengemeinden, das „Tasting“ im Schloss Unteröwisheim am 8. Und 9. Juni 2024. Dort gab es einen Vorgeschmack darauf, wie das neue Miteinander in der neuen Kirchengemeinde Wiesloch aussehen kann. Unter dem Motto „gemeinsam – glauben – feiern“ erlebten Erwachsene, Jugendliche, Kinder und Familien gemeinsame Tage, um weiter und tiefer zu wachsen. Von gemeinschaftlichen Gebeten und kurzen Pilger-Touren, über eine Hüpfburg und Bastel-Tische bis hin zu Drohnen- und Barista-Workshops war an diesem Wochenende der neugierigen Aufbruchsstimmung alles dabei.
Mobile Glocke
Wie klingt die neue Kirchengemeinde? Um dieser Frage nachzugehen, kam in den ersten Tagen der Kirchenentwicklung eine mobile Glocke zum Einsatz, mit der die Geläute der Kirchen in unserer Pfarrei angehört und erraten werden konnten. Die Begeisterung für das spielerische Kennenlernen des „Klangs der neuen Pfarrei“ war spürbar. Wegen des regen Interesses gibt es die mobile Glocke hier online nachgebastelt.
Heiliger Aegidius
Der Heilige Aegidius ist der Patron unserer Kirchengemeinde. Er lebte im 7. oder 8. Jahrhundert in der Nähe von Nîmes in Frankreich als christlicher Einsiedler. Dort gründete er ein Kloster, das später zu einem Pilgerort wurde. Aegidius wird oft mit einem Hirsch dargestellt, da ihm der Legende nach ein solcher in der Einsamkeit erschienen sein soll. Aegidius soll mit seinem eigenen Leib einen Pfeil abgefangen haben, den ein König auf der Jagd auf den Hirsch schoss. Aegidius wird als Vorbild für Demut und Nächstenliebe verehrt und ist der Schutzpatron der Waisenkinder, Schützen und der Schwangeren. Die Gemeinde St. Ilgen verdankt ihm den Namen: Er ist eine Abwandlung des Heiligen ausgehend von der französischen Schreibweise „Giles“.
Sauerteig
Jesus wird im Evangelium einmal gefragt, wie das Reich Gottes vorzustellen sei. Er antwortet: „Es ist wie der Sauerteig, den eine Frau nahm und unter drei Sea Mehl verbarg, bis das Ganze durchsäuert war.“ (Lukas 13,21) So hatten einige Balzfelder die Idee, zum Eröffnungsgottesdienst der Kirchenentwicklung im September 2022 einen solchen Sauerteig mitzubringen und in die bisherigen Gemeinden zu tragen. Für uns war der Sauerteig das Symbol dafür, dass wir als werdende Kirchengemeinde zusammen wachsen und gemeinsam reifen wollen.







