Kindergarten Sandhausen St. Elisabeth

Der Kindergarten St. Elisabeth wurde 1973 erbaut und befindet sich neben der Dreifaltigkeitskirche in der Nähe des Schulzentrums im östlichen Teil von Sandhausen.
Er besteht aus fünf Gruppen mit bis zu 105 Kindern im Alter von 3 Jahren bis Schuleintritt.
Träger der Einrichtung ist die Röm.- kath.- Kirchengemeinde Wiesloch unter der Leitung von Herrn Pfarrer Bernhard Pawelzik.
 

Unser Kindergarten

Hier finden 105 Kinder in fünf Gruppen einen liebevollen Ort zum Lernen, Spielen und Entdecken. Wir begleiten Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt auf ihrem Weg, die Welt neugierig zu erforschen.
 
Der Kindergarten verfügt außerdem über ein großzügiges Außengelände bestückt mit ausgewählten Geräten, großer Freifläche mit Sand, Rasen und festem Untergrund. Auf dem Gelände befinden sich zwei unterschiedlich große Holzhäuser für Spielmaterialien und Gartengeräte. Der üppige Sträucher – und Baumwuchs bietet sowohl natürliche Beschattung als auch weitere Spiel – und Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder.
 
In unserem Flyer haben wir alle wichtigen Infos von der Anmeldung bis zum Tagesablauf zusammengestellt. Mit Klick auf das grüne Feld startet der Download. Ausführliche Infos finden Sie auch weiter unten hier auf der Seite.
 
  
  
  

Im Mittelpunkt steht jedes einzelne Kind mit seinen Interessen, Stärken und Bedürfnissen. In einer Atmosphäre von Geborgenheit, Vertrauen und Wertschätzung schaffen wir vielfältige Bildungsanlässe und unterstützen die Kinder ganzheitlich – sozial, emotional, körperlich und geistig. Dabei fördern wir Selbstständigkeit, Verantwortung und ein harmonisches Miteinander.
 
Unsere Einrichtung ist ein Ort des gelebten Glaubens, in dem Kinder ihre Fragen stellen, christliche Feste feiern und die Botschaft Jesu im Alltag erleben können. Dabei sind alle Kinder willkommen – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit.
 
Als verlässliche Vertrauenspersonen hören wir zu, nehmen Sorgen ernst und schaffen eine familiäre Umgebung, in der sich alle wohlfühlen. Gemeinsam mit den Eltern gestalten wir einen sicheren Raum, in dem Kinder wachsen, entdecken und über sich hinauswachsen können.
 
Jedes Kind ist ein einmaliger Gedanke Gottes,
Gott hat es nicht nötig einen Gedanken zwei Mal zu denken.
 
  

Verlängerte Öffnungszeit (VÖ):
7.30 - 14.30 Uhr
 
Tagesplatz (TG):
7.30 - 16.30 Uhr
  

Unsere Kindergartenbeiträge richten sich nach den in der Familie lebenden Kindern unter 18 Jahren. Entsprechend der gemeinsamen Empfehlungen der kommunalen und kirchlichen Dachorganisationen werden sie mit der Gemeinde Sandhausen beschlossen und entsprechend angepasst.
 
Die jeweilig gültigen Beitrage können bei der Einrichtungsleitung erfragt werden.
  

Bei der Gestaltung des Tages achten wir darauf, unsere Planung in einen zeitlichen Ablauf zu bringen und dabei in hohem Maße flexibel zu sein.
 
7.30 Uhr - Öffnung des Kindergartens
Ankommen und Begrüßung, freies Spiel
empfohlene Bringzeit: bis 9.00 Uhr
9.00 Uhr - Morgenkreis
in der Gruppe, themenorientiert
Ca. 9.30 Uhr - gemeinsames Frühstück
10.00 - 12.00 Uhr - selbstbestimmte Lernzeit

 Zeit zum Spielen,
Beobachten, Lachen,
Zuhören, Kennenlernen,
Singen, Musizieren,
Streiten, Sich-Vertragen,
 Konstruieren, Schneiden,
Kleben, Malen,
Trösten,Wachsen,
Sprechen, Singen,
Essen, Trinken,
Bewegen,Träumen,
Hüpfen,Ausprobieren,

Zeit zum Lernen für´s Leben.
 
Projektarbeit
Einzelförderung und Kleingruppenangebote
 Exkursionen
Turnen
Garten:
Bewegung und Naturerfahrung.
 
ab 11.15 - 13.00 Uhr - Mittagessen/Snack
Ruhezeit nach dem Mittagessen
im Zimmer: ruhiges Spiel, ausruhen, Geschichten hören
im Ruheraum für die Tageskinder: Schlafen, Traumreise, ruhige Geschichten
im Anschluss Freispielzeit/Abschlusskreis/Garten
14.15 - 14.30 Uhr - Abholzeit
14.30 Uhr - Nachmittag der Tageskinder
gemeinsamer Start in den Nachmittag mit einem kleinen Obst- und Gemüsesnack, wechselnde Angebote (Turnen, Experimentieren, Basteln usw.)
16.00 - 16.30 Uhr – Abholzeit
  

In unserer Einrichtung sind überwiegend staatlich anerkannte Erzieher/Innen angestellt. Darüber hinaus beschäftigen wir Kinderpfleger/innen, staatlich geprüfte Erzieher/Innen im Anerkennungsjahr, Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, wie z.B Spracherzieher/Innen, Mentoren und Mentorinnen zur Praxisanleitung, Zusatzkräfte und PIA Auszubildende.
  

Unsere Arbeit umfasst die Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf seine soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung. Sie schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung orientiert sich am Entwicklungsstand, den sprachlichen und individuellen Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes. Die pädagogische Arbeit in der Kindertageseinrichtung ermöglicht und unterstützt die Bildungsprozesse jedes einzelnen Kindes und fordert sie auf höchstmöglichem Niveau heraus.
 
Zu einer unserer wichtigsten pädagogischen Aufgaben gehört es, die Kinder zu verstehen, Bildungsanlässe zu schaffen und sie in ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen ganzheitlich zu unterstützen. Jedes Kind bringt bereits Erfahrungen, Wissen und Fähigkeiten mit, auf die es aufbauen und mit Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte weiterentwickeln kann. Damit dies gelingt, bedarf es einer regelmäßigen und gezielten Beobachtung durch die Fachkräfte, bei der sie Talente, Potenziale sowie Entwicklungstempo wahrnehmen und feststellen, welche Impulse helfen können, neue Schritte im Entdecken und Begreifen der Welt zu gehen.
 
Die Ergebnisse der Beobachtung werden schriftlich dokumentiert. Sie sind Ausgangspunkt für gezieltes und individuelles pädagogisches Handeln, sie bilden die Grundlage für Austausch und Reflexion mit Kolleg(innen) und Entwicklungsgesprächen mit den Eltern, die mindestens 1x jährlich zu einem festgelegten Termin stattfinden.
  

·     schafft eine liebevolle, gemeinschaftliche Atmosphäre, in der sich jedes Kind willkommen und sicher fühlt
·     baut eine vertrauensvolle emotionale Bindung auf und reagiert feinfühlig auf Sorgen und Probleme der Kinder
·     gestaltet Räume anregend und ansprechend, sodass Lernen spielerisch gelingt
·     bietet Orientierung und zugleich Freiraum für selbstständiges Entdecken
·     ist ein authentisches Vorbild und stärkt Kinder darin, ihre Persönlichkeit zu entfalten
·     greift Interessen der Kinder auf und schafft vielfältige individuelle und gemeinsame Lerngelegenheiten
·     nimmt sich Zeit für Gespräche mit den Kindern und unterstützt bei Fragen, Ideen und Gedanken
·     plant und begleitet Ausflüge und Projekte in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Experten
·     steht im wertschätzenden Austausch mit den Eltern
·     beobachtet die Entwicklung jedes Kindes aufmerksam und dokumentiert diese im persönlichen Portfolio
  

Mit der Aufnahme des Kindes in eine Kindertagesstätte, beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit einer eigenständigen Bedeutung für die Entwicklung Ihres Kindes.
 
Für Ihr Kind beginnt eine Zeit mit vielen neuen Anforderungen in einer Umgebung, die oft große Unterschiede zu dem vertrauten Zuhause aufweisen kann. Eine behutsame und individuell abgestimmte Eingewöhnungszeit, in Zusammenarbeit mit den Eltern und den pädagogischen Fachkräften, bildet die Basis für das Wohlbefinden des Kindes im Kindergarten. Voraussetzung für das Gelingen dieser grundlegenden und wichtigen Zeit ist ein intensiver, vertrauensvoller Austausch und eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Pädagogischem Fachpersonal.
 
Dieser Eingewöhnungsprozess vollzieht sich in drei Phasen und beinhaltet sämtliche Schritte, die dem Kind und seiner Familie das Vertraut werden mit den Abläufen, Regeln und Ritualen in der Einrichtung erleichtern.
 
1.    Grundphase / Übergangsphase
2.    Stabilisierungsphase
3.    Schlussphase
 
Die Zusammenarbeit von Eltern und Erzieherin ist Voraussetzung für das Gelingen der Eingewöhnungsphase. Den zeitlichen Rahmen gestalten wir individuell und berücksichtigen dabei die jeweilige Familiensituation sowie die Belastbarkeit des einzelnen Kindes.
 
Grundphase/Übergangsphase
 
Zu Beginn der Eingewöhnungszeit und vor dem eigentlichen Kindergarteneintritt, bieten wir jedem Kind in der Regel zwei Schnuppertage an.
Der Schnuppertag ermöglicht dem Kind gemeinsam mit den Eltern ein erstes Kennenlernen
 
  • der Erzieherin als Bezugsperson,
  • der Kinder als Gemeinschaft und
  • des Gruppenraumes als neues Erfahrungsfeld.
 
Die Bezugsperson begleitet das Kind in die Einrichtung und hält sich mit ihm im Gruppenraum auf. Die Eltern halten sich jedoch verstärkt zurück und akzeptieren zunehmend die Kontakte ihres Kindes zu anderen Kindern und der Bezugserzieherin, die durch Zuwendung, Interesse und Spielangebote einen ersten Zugang zum Kind bekommt.
Nach dem Schnupperbesuch sprechen wir mit den Eltern über unsere Eindrücke und Beobachtungen und planen gemeinsam das weitere Vorgehen, sowie die Anwesenheitsdauer des nächsten Kindergartenbesuches.
 
Der „Kindergarteneintritt“ gestaltet sich in der Regel wie die Schnuppertage.
Die elterliche Bezugsperson kann an diesem verkürzten Kindergartenvormittag, nach Wunsch und Verfassung des Kindes, in der Gruppe bleiben oder sich nach einer angemessenen Zeit herausnehmen, jedoch die Einrichtung nicht verlassen.
 
Stabilisierungsphase
 
Nachdem die Grundphase abgeschlossen ist, verlässt der Elternteil oder die Bezugsperson, nach Absprache mit dem Kind, den Gruppenraum bleibt aber innerhalb der Einrichtung. Im Gruppenraum ist nun die Erzieherin die Ansprechpartnerin des Kindes. Das Verhalten und die Reaktionen des Kindes werden beobachtet und dokumentiert und bilden die Grundlage für den regelmäßigen Austausch mit den Eltern.
 
Schlussphase
 
Die Abwesenheitszeiten des Elternteils oder der Bezugsperson wird kontinuierlich verlängert. Das Kind wird darüber informiert, wann die Eltern den Kindergarten verlassen. Plötzliche und unvorbereitete Trennungen von den Eltern lehnen wir grundsätzlich ab und sollen vermieden werden.
Bei einem problematischen Trennungsverlauf wird die Leiterin den Eltern durch ein Telefonat eine kurze Rückmeldung über die momentane emotionale Verfassung ihres Kindes geben. Sollte sich das Kind nicht dauerhaft durch die Erzieherin beruhigen lassen, werden die Eltern umgehend verständigt.
 
Ebenso können die Eltern nach Wunsch kurz in der Einrichtung anrufen und sich nach dem Befinden des Kindes erkundigen.
 
Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn:
 
  • das Kind mit der Erzieherin in Interaktion tritt und diese als Bezugsperson anerkennt.
  • das Kind Kontakt zu anderen Kindern aufnimmt.
  • das Kind parallel zu Kindern spielt oder mit ihnen kooperiert und nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit der Erzieherin braucht.
  • sich das Kind trösten lässt.
  • sich das Kind problemlos von seiner Bezugsperson trennt und die gesamte Betreuungszeit in der Einrichtung verbleibt.
 
Personensorgeberechtigte und Erzieherin reflektieren in einem Abschlussgespräch die Erfahrungen der einzelnen Eingewöhnungsphasen und nehmen dadurch den Eingewöhnungsabschluss bewusst wahr.
 
 
Wie können Eltern die Eingewöhnungszeit bereits im Vorfeld unterstützen:
 
  • Die Eltern sollten im Vorfeld auch zu Hause den bevorstehenden Kindergartenbesuch thematisieren.
  • Wir empfehlen den Eltern, wenn es die Zeit erlaubt, den Kindergarten als Ziel von Spaziergängen zu nehmen. Die Lage unseres Außengeländes bietet den Kindern die Möglichkeit auch von außen die Kindergartenkinder beim Spielen zu beobachten. Ein „Vorbeigehen“ außerhalb der Öffnungszeiten zeigt dem Kind, dass der Kindergarten auch geschlossen ist und alle Kinder zu Hause bei ihren Familien sind.
  • Die Eltern sollten gemeinsam mit ihrem Kind die Dinge besprechen und besorgen, die für den Kindergartenbesuch gebraucht werden, wie:
    • Kindergartentasche
    • Turnbeutel
    • Hausschuhe
    • Foto
    • Lieblingsgegenstand von zu Hause
    • Brotbox
Empfehlungen an die Eltern zur Unterstützung während der Eingewöhnungszeit:
 
  • Die Verabschiedung sollte kurz und eindeutig sein.
  • Ein Verabschiedungsritual ist oft hilfreich.
  • Geben Sie dem Kind ein kleines Stück von zu Hause mit, z.B. Kuscheltier, Tuch o.ä.
  • Das Kind sollte regelmäßig den Kindergarten besuchen.
  • Gerade in der Anfangszeit ist es für Ihr Kind von großer Bedeutung und Wichtigkeit, die Eltern oder eine andere Bezugsperson, als verlässlichen Partner zu erleben, von dem es pünktlich zur vereinbarten Zeit abgeholt wird.
  • In den ersten Kindergartentagen ist es ratsam, dass die Eltern in Rufbereitschaft bleiben.
  

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Kindergarten.
 
Für einen ersten Einblick in unseren Alltag können wir gerne einen Termin für ein Informationsgespräch vereinbaren – bevorzugt am Vormittag. In diesem Gespräch erfahren Sie alles Wichtige zur Eingewöhnung, zu unserer pädagogischen Arbeit sowie zu organisatorischen Abläufen. Bei einer Hausführung lernen Sie die Räumlichkeiten kennen und können offene Fragen klären.
 
Sobald dann eine Anmeldung möglich ist, erhalten Sie Post von der Gemeindeverwaltung Sandhausen.
Alle weiteren wichtigen Informationen zum zentralen Anmeldeverfahren finden Sie auf der Homepage der Gemeinde Sandhausen.
 
 

Ansprechpersonen

  

Simone Krause-Münnich

Leitung

Kerstin Mekdarasouk

Stellvertretende Leitung