Fronleichnam bringt in Balzfeld die Kirche auf die Straße

12.06.2026 |

Mit Messe, Prozession und Mittagessen begingen die Gläubigen in Balzfeld das Fronleichnamsfest.
 
 

Bereits am Samstag begannen die Vorbereitungen für das Fronleichnamsfest. Das Küchenteam rüstete
 sich für die Bewirtung im Ludwig-Englert-Haus, zu der die Gläubigen nach der Prozession am Sonntag geladen waren. Ferner waren im Saal Tische und Stühle  zu stellen.
 
Am Fronleichnamssonntag  ging es dann früh morgens weiter: Die Blumenteppiche an den zwei Altären auf dem Prozessionsweg mussten  gelegt werden.
 
Um 10.30 Uhr konnte dann  Pfarrer Stefan Schaaf, der sich sichtlich über die Anwesenheit der zahlreichen Kommunionkinder freute, einen Gottesdienst feiern, bei dem er in seiner Predigt ein Zitat von Rainer Maria Schießler aufgriff, einem katholischen Priester, der als „einer der bekanntesten Kirchenmänner“ in Bayern gilt. Das Zitat, das die Bedeutung des täglichen Brotes im Glauben hervorhebt, soll – so Pfarrer Schaaf in seiner Ausführung – daran erinnern, dass sich Heiligkeit nicht in großen Taten zeigt, sondern im Alltäglichen – im Teilen, im Dasein, im Menschsein. Dieser Aspekt komme zum Beispiel auch im Lied „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht“  zum Ausdruck.
 
Seiner Aufforderung zur Teilnahme an der Prozession nachkommend, folgten dann die Gottesdienstbesucher mit Gesang und Gebeten dem von vier Männern getragenen Himmel. Nach dem ersten Altar im Hofäcker ging es zurück Richtung Dorfplatz, wo die Prozession am zweiten Altar mit einem feierlichen Schlusssegen ihren Abschluss fand. 
 
„Volles Haus“ gab es im Anschluss im Ludwig-Englert-Haus, in dem sich die Gläubigen Schnitzel, Chili sin Carne sowie Kaffee und Kuchen schmecken ließen. Dank der guten Vorarbeit des Gemeindeteams wurde der ganze  Ablauf souverän bewältigt.  
 
Rüdiger Brenzinger, dem Sprecher des Gemeindeteams, ist es daher ein großes Anliegen, sich bei allen Helfern und Organisatoren zu bedanken,  die es ermöglicht haben, die schöne Fronleichnamsfeier bestehend aus Gottesdienst, Prozession und Bewirtung durchzuführen. Dank geht aber auch an alle, die nicht im Gemeindeteam  sind und dennoch geholfen haben.