Eine Wallfahrt zur Königin des Friedens in Medjugorje

 
 
Eine Wallfahrt zur Königin des Friedens
Ende Mai 2026 machte sich die Kirchengemeinde Wiesloch (Pfarrei St. Aegidius) mit 39 Pilgerinnen und Pilgern auf den Weg nach Medjugorje in Bosnien‑Herzegowina. Begleitet wurde die Gruppe von Diakon Christian Sych als Reiseleiter sowie von Pfarrer Georg Henn, der die geistliche Leitung der Wallfahrt übernahm.
Die Tage in Medjugorje waren geprägt von intensiven geistlichen Erfahrungen, lebendiger Gemeinschaft und einer klaren Ausrichtung auf Christus. Die Wege auf den Erscheinungsberg und den Kreuzberg waren bewusst als Gebetswege gestaltet: Gemeinsam wurden der Rosenkranz gebetet und der Kreuzweg Jesu betrachtet. Diese Zeiten der Stille, des Gebets und der inneren Sammlung wurden von vielen Teilnehmenden als besonders tiefgehend erlebt.
Ein zentraler Bestandteil der Wallfahrt waren die täglichen Eucharistiefeiern, teils im Rahmen des offiziellen Pilgerprogramms, teils gemeinsam mit anderen deutschsprachigen Pilgergruppen. Hinzu kam das internationale Abendprogramm mit Rosenkranz, Heiliger Messe, eucharistischer Anbetung, Heilungsgebet oder Kreuzverehrung. Medjugorje zeigte sich dabei als Ort weltkirchlicher Gemeinschaft und als geistliches Zentrum, das nicht umsonst als der „größte Beichstuhl der Welt“ bezeichnet wird: Das umfangreiche Beichtangebot wurde von vielen Pilgerinnen und Pilgern dankbar angenommen.
Vertiefende Vorträge, unter anderem zur Bedeutung der Beichte, begleiteten den geistlichen Weg der Gruppe. Besuche im Mutterdorf, gegründet von Pater Slavko, sowie bei der Gemeinschaft Cenacolo machten deutlich, dass Medjugorje nicht nur ein Ort des Gebets ist, sondern auch gelebte Nächstenliebe sichtbar wird. Beide Einrichtungen leisten wichtige caritative Arbeit, insbesondere für Waisenkinder sowie für junge Menschen mit vielfältigen persönlichen und sozialen Herausforderungen. Der Besuch der Gemeinschaft der Seligpreisungen rundete dieses Zeugnis eines glaubwürdigen christlichen Lebens ab.
Ein Ausflug in die historische Stadt Mostar eröffnete zusätzliche kulturelle und geschichtliche Perspektiven. Auf der Rückreise feierte die Pilgergruppe eine Heilige Messe im Marienheiligtum Vepric bei Makarska; anschließend blieb Zeit zur Erholung am Meer.   
 
So wurde diese Pilgerreise für viele zu einer erfüllten und erfüllenden Wallfahrt. Medjugorje wurde als ein Ort erfahren, an dem tiefer Friede spürbar wird – im Vertrauen auf Maria, die Königin des Friedens, und in klarer christozentrischer Ausrichtung: Durch Maria zu Jesus.
 
Impressionen zur Wallfahrt: