Trotz wechselhaftem Wetter feierten wir einen gut besuchten Gottesdienst mit anschließender Prozession.
Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Schaaf stand das Lied „Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht“ (Gotteslob Erzdiözese Freiburg Nr. 470). Es handelt sich um ein relativ junges Kirchenlied. Es entstand im Jahr 1981 in der ehemaligen DDR. Anlass zur Entstehung des Liedes war der 750. Todestag der Hl. Elisabeth von Thüringen. Obwohl sie eine reiche Landgräfin war, versorgte sich heimlich und gegen den Willen ihres Mannes die Armen. Als dieser sie 'ertappte' verwandelte sich, der Legende nach, das Brot in Rosen.
Seine zentrale Botschaft des Liedes: 'In der Eucharistie wird Christus als lebendiges Brot mit uns eins und sendet uns zugleich.' Christus selbst begegnet immer dann, wenn wir Menschlichkeit zeigen. Was wir dem Geringsten tun, das haben wir Christus getan (vgl. Mt 25).
So wird die Feier der Eucharistie zur Kraftquelle für ein Leben der Hingabe, der Solidarität und der konkreten Nächstenliebe.