Orgel Balzfeld

In einem Betrag von Alwine Lang " Die Orgelbauerfamilie Overmann im Nordbadischen Orgellandschaftsraum" wurde
die Angabe gefunden, daß Anton Overmann Sohn im Jahre 1840 eine Orgel für Balzfeld hergestellt hat, also die Vorgängerin des heutigen Instrumentes. (ARS ORGANI 16.Heft April 1960)
Im Jahre 1899 erbaute dann die Werkstatt Wilhelm Schwarz aus Überlingen das heutige Instrument mit der opus Nummer 92 mit folgender Disposition:
 
I. Manual:  Bourdon 16' / Principal 8' / Flöte 8'  /  Gamba 8'  /  Gedackt 8'  / Oktave 4' /  Rohrflöte 4' Mixtur 4 f. 2 2/3
 
II. Manual:  Geigenprincipal 8' /  Salicional 8'  /  Lieblich Gedackt 8'  /  Fugara 4'
 
Pedal:  Subbass 16'  /  Violonbass 16'  /  Octacbass 8 '  /  Cello 8'
 
Koppeln: II/I - I/P - II/P -Suboktavkoppel I/I - Superoktavkoppel I/I
Feste Kombinatonen: Mezzoforte / Forte / Calkantenruf
voll-pneumatische Spiel- und Registertraktur über Kegelladen-
 
1917 Ablieferung der Prospektpfeifen und Austausch in Zinkpfeifen.
1984 fand eine Restaurierung durch die Orgelbauanstalt Karl Göckel, Rettigheim statt.
Das Instrument hat nun folgende Disposition:
 
I. Manual:  Bourdon 16' / Principal 8' / Flöte 8'/ Oktave 4' / Rohrflöte 4' / Oktave 2' /Sifflöte 1' / Mixtur 4f. 1 1/3'
 
II. Manual: Gedeckt 8' / Salicional 8' / Viola di Gamba 8' / Fugara 4' / Flautino 2'
 
Pedal: Subbass 16' / Violonbass 16' / Octavbass 8'
 
Die Prospektpfeifen wurden wieder in Zinn ersetzt