Ein neues Gesicht. Ein bekanntes Gesicht mit neuer Aufgabe: Zum 1. September 2026 gibt es Veränderungen im Seelsorgeteam. Rico Link, Gemeindereferent im Anerkennungsjahr, wird bei uns mit dem Schwerpunkt Religionsunterricht und Schulpastoral tätig sein. Sandra Ochs, bisher schon als Pastoralreferentin in unserer Pfarrei tätig, wird Klinikseelsorgerin am PZN.
Rico Link: Freude am Wirken in der Schule
Liebe Gemeinde,
auf diesem Weg möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen vorstellen. Mein Name ist Rico Link und ich werde ab September 2026 als Gemeindereferent im Anerkennungsjahr zu Ihnen in die Pfarrei St. Aegidius kommen. Neben den pastoralen Aufgaben liegt ein Schwerpunkt meines Aufgabengebietes im religionspädagogischen Bereich, wodurch ich vielfältig im schulischen Bereich tätig sein werde.
Aufgewachsen bin ich in der ehemaligen Seelsorgeeinheit Mudau, in der ich besonders durch die Kirchenmusik bereichernde Erfahrungen mit der Kirche und dem Glauben sammeln durfte. Nach der allgemeinen Hochschulreife an einem sozialwissenschaftlichen Gymnasium und der erfolgreichen Absolvierung der nebenberuflichen C-Ausbildung habe ich 2023 mein Studium der „Angewandten Theologie und Religionspädagogik“ an der Katholischen Hochschule in Freiburg erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Berufseinführung im Erzbistum Freiburg führte mich meine Assistenzzeit nach Mannheim und Freiburg, die ich mit dem Ablegen der Zweiten Dienstprüfung im Januar dieses Jahres erfolgreich beenden konnte.
Ich freue mich nun sehr darauf, meine erworbenen Kompetenzen und Fähigkeiten in die Pfarrei St. Aegidius einzubringen und auf viele bereichernde Erfahrungen und Gespräche mit Ihnen.
Rico Link, Gemeindereferent im Anerkennungsjahr
Sandra Ochs: Leidenschaft für Menschen in schwierigen Lebenslagen
Im Jahr 1976 in Heidelberg geboren, studierte Ochs Theologie in Freiburg. Nach der bischöflichen Beauftragung 2006 und der ersten Stelle in Heidelberg zog sie mit ihrer Familie nach Neckarsulm und arbeitete bis 2024 als Pastoralreferentin in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
2024 kam die Mutter von 2 Söhnen mit ihrem Mann in die „alte Heimat“ nach Walldorf zurück. Der Blick auf Menschen in besonderen Lebenssituationen zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Arbeit: „Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden.“ (2 Kor 1, 4).
Menschen in Krankheit, Krisen und Grenzsituationen des Lebens zu begleiten ist ihre Motivation für die neue Aufgabe. Nach den Sommerferien wird Sandra-Maria Ochs innerhalb der Kirchengemeinde Wiesloch die Stelle wechseln und zukünftig als Klinikseelsorgerin im PZN in Wiesloch arbeiten. Damit tritt sie die Nachfolge von Birgit Decker an, die im September in die passive Altersteilzeit geht.
Das Seelsorgeteam entwickelt sich weiter
Mit dem Ausscheiden von Judith Maier-Ortseifen zum 1. April und von Birgit Decker im Herbst, verlassen zwei profilierte und erfahrene Gemeindereferentinnen unser Seelsorgeteam. Beiden gebührt für ihren jahrzehntelangen Einsatz auch an dieser Stelle größtmöglicher Dank!
Ein herzliches Willkommen gilt natürlich unseren beiden "Neuzugängen"! Beide bringen ganz viel Leidenschaft und Engagement für die Seelsorge im Allgemeinen und im Besonderen für ihre Tätigkeitsbereiche. Wir freuen uns, dass sie bei uns ihre Charismen einbringen. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass frei werdende Stellen im seelsorgerlichen Bereich wieder besetzt werden können. Derzeit wird die Stelle von Sandra Ochs im April im Kreis der Diakone, Gemeinde- und Pastoralreferentinnen und -referenten ausgeschrieben.
Wir freuen uns aber, dass wir im vergangenen und in diesem Jahr mehrere Menschen für die pastorale Arbeit in der Pfarrei St. Aegidius gewinnen konnten. Durch "Kräfte anderer Profession" (z.B. im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, bei Prävention, u.a.) sowie durch neue Mitarbeitende in der Seelsorge, entsteht ein vielfältiges und inspirierendes Team. Intern verwenden wir den Begriff "Seelsorgeteam" für diejenigen, die direkt seelsorgerlich wirken. Wenn wir vom "Pastoralteam" sprechen, dann sind das die Seelsorgenden zusammen mit denen, die durch ihre Arbeit Seelsorge und Pastoral mittragen. Sie sind jedoch nicht einfach "Zuarbeitende", sondern wirken in ihrem Tätigkeitsfeld durchaus pastoral im Sinne des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965).
Die Pastoralkonstitution "Gaudium et Spes" sagt: Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute sind Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Kirche. Jede und jeder, die oder der den Glauben so in die Tat umsetzt, wirkt "pastoral". Wir tun dies mit unterschiedlichen Berufungen und mit unterschiedlichen Schwerpunkten, haupt- oder ehrenamtlich, aber mit einem Auftrag, der uns allen gilt.