Im Rahmen der diesjährigen Firmvorbereitung trafen sich zwölf Jugendliche im katholischen Kindergarten St. Raphael in Rot zu einem kreativen und inhaltlich vielseitigen Projekttag unter der Leitung von Valeria Linder und Gabi Rehorst.
Zum Einstieg setzten sich die Teilnehmenden mit dem Lied „Rückenwind“ von Martin Pepper auseinander. Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Aspekte und Gaben des Heiligen Geistes darin zum Ausdruck kommen: Der Geist Gottes – auch als „Geist des Herrn“ oder „Wind des Herrn“ beschrieben – kann uns Kraft schenken, ein Feuer im Herzen entfachen und Rückenwind geben. Er kann uns aufrichten, traut uns etwas zu und fordert uns heraus. So konnten die Jugendlichen entdecken, dass der Heilige Geist als Gottes gute Kraft wirkt, die jeden begleitet, stärkt und unterstützt.
Anschließend beschäftigte sich die Gruppe mit der Pfingstgeschichte. In einem gemeinsam gestalteten Bodenbild wurden zentrale Symbole wie Wind, Sturm und Feuerzungen sichtbar gemacht. Besonders im Mittelpunkt stand die Verwandlung der Jünger: Aus Angst und Mutlosigkeit heraus fanden sie zu neuer Stärke, Begeisterung und innerer Bewegung. Erfüllt vom Heiligen Geist gingen sie damals hinaus und erzählten mutig von Jesus – ein Ereignis, das bis heute als Anfang und „Geburtstag“ der christlichen Gemeinschaft gilt.
Im kreativen Teil des Projekts konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden. Inspiriert durch verschiedene Darstellungen des Heiligen Geistes und unterschiedliche Gestaltungstechniken entstanden individuelle Kunstwerke. Mit viel Konzentration und Engagement brachten die Teilnehmenden ihre eigenen Ideen zum Ausdruck. Einige griffen das klassische Symbol der Taube auf, andere fanden ganz persönliche und kreative Zugänge.
Zwischendurch stärkten sich alle bei Laugenstangen, Kirchen-Geburtstagskuchen und Getränken – eine willkommene Pause in einer intensiven Arbeitsphase.
Den Abschluss bildete eine gemeinsame Segensrunde. Mit Worten, die den Heiligen Geist als wärmendes Feuer, belebenden Wind, strahlende Sonne, klingende Melodie und ermutigendes Lächeln beschrieben, gingen die Jugendlichen gestärkt und inspiriert auseinander.
Es wurde deutlich: In dieser Gruppe war der kreative Geist spürbar lebendig.














